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Immissions-Grenzwerte

Aktuelle Grenzwerte für die Beurteilung der Luftqualität,
gemessen an den Messstationen OŽP MMB[1]
 
 
Aktuelle Emissionswerte für Schadstoffe, gemessen an den Messstationen der statutarischen Stadt Brünn, Umweltamt des Magistrats der Stadt Brünn, gem. Anlage Nr. 1 zum Gesetz Nr. 201/2012 Slg., Luftreinhaltungsgesetz.
 
 
 
Schadstoffe
Mittelungszeitraum
Schadstoff-Grenzwert
(mg.m-3)
SO2
1 Std.
24 Std.
3501)
1252)
PM2,5
1 Jahr
25
PM10
24 Std.
1 Jahr
503)
40
NO2
1 Std.
1 Jahr
2004)
40
CO
max. täglicher 8 Std.-Durchschnitt
10000
O3
max. täglicher gleitender
8 Std. Durchschnitt
1205)
 
SO2     - Schwefeldioxid
PM2,5    - suspendierte Staubpartikel 2,5 mm
PM10    - suspendierte Staubpartikel 10 mm
NO2     - Stickoxid
CO      - Kohlenmonoxid
O3          - troposphärisches Ozon
 
Anmerkung:
1)         darf nicht häufiger als 24x pro Kalenderjahr überschritten werden
2)         darf nicht häufiger als 3x pro Kalenderjahr überschritten werden
3)         darf nicht häufiger als 35x pro Kalenderjahr überschritten werden
4)         darf nicht häufiger als 18x pro Kalenderjahr überschritten werden
5)         darf nicht an mehr als 25 Tagen pro Kalenderjahr überschritten werden
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Smogsituationen, ihre Ausrufung und Beendigung
 
(Anlage Nr. 6 zum Gesetz Nr. 201/2012 Slg., Luftreinhaltungsgesetz)
 
 
1. Informationsschwellen für SO2, NO2 und PM10 Partikel
 
gelten als überschritten, wenn mindestens bei einer Messstation, die für die Luftverschmutzung auf einem Gebiet von mind. 100 km2 repräsentativ ist,
- die durchschnittlichen 1 Std.-Konzentrationen von
 
SO2  -  Schwefeldioxid
250 mg.m-3
NO2  -  Stickoxid
200 mg.m-3
 
  an drei nacheinander folgenden Stunden,
 
oder
 
- die durchschnittliche 24 Std.-Konzentration von
 
PM10 – Staubpartikel
100 mg.m-3
 
  an zwei nacheinander folgenden Tagen
 
überschritten wurden,
und wenn zugleich bei mindestens der Hälfte der Messstationen, die für das jeweilige Gebiet repräsentativ sind, in den letzten 6 Stunden ansteigende Stundenkonzentrationen von PM10 Partikeln gemessen wurden.
 
2. Regelungsschwellen von SO2, NO2 und PM10
 
gelten als überschritten, wenn mindestens bei der Hälfte der Messstationen, die für die Luftverschmutzung auf einem Gebiet von mind. 100 km2 repräsentativ sind,
- die durchschnittlichen 1 Std.-Konzentrationen von
 
SO2  -  Schwefeldioxid
500 mg.m-3
NO2  -  Stickoxid
400 mg.m-3
   an drei nacheinander folgenden Stunden,
 
oder
 
 - die durchschnittliche 24 Std.-Konzentration von
 
PM10 – Staubpartikel
150 mg.m-3
 
  an zwei nacheinander folgenden Tagen
 
überschritten wurden,
und wenn zugleich bei mindestens der Hälfte der Messstationen, die für das jeweilige Gebiet repräsentativ sind, in den letzten 6 Stunden ansteigende Stundenkonzentrationen von PM10 Partikeln gemessen wurden. Die Tendenz bei der Konzentration von PM10 Partikeln wird aus der Zeitreihe gleitender 12-Std.-Durchschnittswerte der Stundenkonzentrationen abgelesen.
 
3. Informations- und Alarmschwelle für troposphärisches Ozon O3
 
Informationsschwelle gilt als überschritten, wenn mindestens bei einer Messstation, die für die Luftverschmutzung auf einem Gebiet von mind. 100 km2 repräsentativ ist, die Stundenkonzentration des troposphärischen Ozons den Wert von 180 mg.m-3 überschritten hat.
Alarmschwelle gilt als überschritten, wenn mindestens bei einer Messstation, die für die Luftverschmutzung auf einem Gebiet von mind. 100 km2 repräsentativ ist, die Stundenkonzentration des troposphärischen Ozons den Wert von 240 mg.m-3 überschritten hat.
 
4. Beendigung der Smogsituation
 
Die Smogsituation gilt als beendet, wenn an keiner Messstation, die für die Luftverschmutzung auf einem Gebiet von mind. 100 km2 repräsentativ ist, ein Schwellenwert überschritten wurde, und dieser Zustand setzt sich mindestens über 12 Stunden fort, und wenn anhand der Wettervorhersage (für die nächsten 48 Stunden) nicht mit der Rückkehr der meteorologischen Bedingungen zu rechnen ist, die diese Smogsituation hervorgerufen haben.
Das Zeitintervall von 12 Stunden kann bis auf 3 Stunden verkürzt werden, wenn die herrschenden meteorologischen Bedingungen die Smogsituation nicht begünstigen und wenn anhand der Wettervorhersage praktisch ausgeschlossen werden kann, dass in den nächsten 48 Stunden solche Bedingungen erneut auftreten.


[1] OŽP MMB = Umweltamt der Stadt Brünn
 

Überwachungssystem der Immissionen (C) 2010